Auf der 47. Sitzung des Welterbekomitees im Juli 2025 hat die UNESCO die gemeinsame Listung des Nationalparks Phong Nha-Ke Bang (Vietnam) und des Nationalparks Hin Nam No (Laos) als ein einziges grenzüberschreitendes Welterbe beschlossen. Die beiden Parks teilen sich dieselbe Karstlandschaft über die Grenze hinweg; die Listung erkennt diese Landschaft als eines der herausragendsten Beispiele für Kalksteingeologie auf der Erde an.
Für Besucher ist die Änderung kurzfristig vor allem symbolisch. Die vietnamesischen Höhlen, Veranstalter und Eintrittspreise, um die du deine Reise planst, bleiben unverändert. Die neue Listung verschärft den Schutzrahmen auf beiden Seiten der Grenze und öffnet langsam die Tür für grenzüberschreitende Öko-Tourismusrouten, die es heute noch nicht gibt.
Praktisch wird sich das in den nächsten Jahren vor allem auf laotischer Seite auswirken, wo die bestehende Höhlen- und Dschungelinfrastruktur weit weniger entwickelt ist als rund um Son Trach. Hin Nam No ist derzeit nur über kleine Expeditionen ab Khammouane zu besuchen; die gemeinsame Listung bringt dort Geld für Wege und Besucherzentren.
An deiner Phong-Nha-Planung ändert sich heute nichts. Wir aktualisieren diesen Beitrag, sobald die grenzüberschreitenden Regelungen und neue Besucherprozesse konkret werden.